Mit dem Rad zum Dom

(Diese Seite ist noch im Entwurfsstadium)

Ziel des Projektes “Mit dem Rad zum Dom”

Speyer ist eine schöne Stadt, um dort zu arbeiten, Leute zu treffen, einzukaufen oder um an kulturellen Aktivitäten teilzunehmen. Dies gilt für die Speyer*innen aber auch sehr stark z. B. für die Einwohner der umliegenden Verbandsgemeinden Römerberg-Dudenhofen und Rheinauen sowie der Gemeinden Schifferstadt und Böhl-Iggelheim. Das führt dazu, dass viel motorisierter Individualverkehr nach Speyer stattfindet, obwohl die Distanz mit zwischen 3 und 10km recht kurz ist. Das führt zu vielen zusätzlichen Kraftfahrzeugen in Speyer, die Straßen und Parkplätze füllen, die die Umwelt belasten und alle Beteiligten frustrieren. Es könnte stattdessen viel einfacher sein, mit dem Rad oder dem ÖPNV “zum Dom” zu fahren. Was die Fahrräder betrifft, müssten dafür aber die Radwege besser und einladender sein als sie es heute sind.

Die Idee des Projektes “Mit dem Rad zum Dom” ist, die Anbindung der Verbandsgemeinden für Radfahrende zu untersuchen und wo immer nötig zu verbessern.

Förderung durch das Programm “Radwege Stadt-Land”

Der Bund hat eigens für derartige Vorhaben ein Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung Sonderprogramm „Stadt und Land“ ins Leben gerufen: “Ziel ist der Aufbau eines nachhaltigen und lückenlosen Radverkehrsnetzes. Gefördert werden die Planung als auch der Bau von Radinfrastruktur.” Das Budget für dieses Programms beläuft sich alleine in Rheinland-Pfalz auf €33 Mio, die durch die Landesbetriebe Mobilität verwaltet werden.

Gemeinsam: von der Sternfahrt zum Antrag zum Projekt zur Förderung

Keiner der Radwege von und nach Speyer ist ideal, einige sind regelrecht schlecht, abschreckend und unsicher. Verbesserungen, große und kleine, sind aber möglich und dank möglicher Förderung auch finanzierbar.

  • wir laden Vertreter und Aktive die umliegenden Gemeinden zu einer Sternfahrt zum Dom ein, auf der die Teilnehmenden überlegen und dokumentieren, wie die Radwege verbessert werden könnten. Die Karte unten zeigt die wesentlichen Anbindungen um die es geht.
  • am Ziel der Sternfahrt (z. B. dem Domgarten) treffen wir uns in einer kleinen Veranstaltung, um unsere Erfahrungen zu teilen und natürlich auch die Beteiligten kennen zu lernen. Die Presse sollte natürlich auch dabei sein.
  • die Ergebnisse aus Text und Fotos dokumentieren wir und formulieren daraus Anträge an Stadt/Kreis. Daraus ein umsetzbares Konzept zu machen, wird Aufgabe eines Planungsbüros sein.
  • auf Basis der Anträge beantragen dann die Gemeinden/Kreise damit die Förderung für verbesserte Anbindungen von Speyer und Umland entsprechend dem Programm “Radwege Stadt-Land”

Auf der folgenden Karte werden die derzeitigen Verbindungen von und nach Speyer dargestellt. Dies ist die Grundlage für die Untersuchung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Vollbildanzeige

Hintergrund: Oft besser mit dem Rad als mit dem PKW

Subjektiv betrachtet ist man mit dem PKW schneller unterwegs, als mit dem Fahrrad. Objektiv betrachtet sieht die Sache schnell anders aus, besonders wenn man die Parkplatzsuche und den Weg vom Parkplatz an den Zielort einkalkuliert. Mit dem Rad sind 20 km/h schnell erreicht. Daraus ergeben sich dann aus den umliegenden Gemeinden (jeweils aus der Ortsmitte) folgende Zeiten bis zum Altpörtel in Speyer:

  • Dudenhofen Bürgerhaus – Speyer (Altpörtel): 4 km ? 12 Minuten
  • Römerberg Heiligenstein Rathaus – Speyer (Altpörtel): 5 km ? 15 Minuten
  • Otterstadt Rathaus – Speyer (Altpörtel): 7 km ? 21 Minuten
  • Schifferstadt Rathaus – Speyer (Altpörtel): 9 km ? 27 Minuten

Mit dem E-Bike verringern sich die Zeiten nochmals Und: innerhalb von Speyer kann ich direkt bis zum Ziel radeln.