
Zur Abschlussveranstaltung der Aktionswoche „Speyer sagt NEIN! zu Gewalt gegen Frauen und Kinder“ waren am Samstag zahlreiche Menschen zum Geschirrplätzel gekommen. Die Protestaktion wurde vom Frauennotruf organisiert, um Solidarität mit Betroffenen sichtbar zu machen, auf sexualisierte Gewalt als gesellschaftliches Problem hinzuweisen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Betroffenenzu setzen. Zugleich soll für mehr Sensibilität im Umgang mit dem Thema sowie für gesellschaftliche und politische Veränderungen geworben werden.

„Wir erleben gesellschaftlich gerade wieder verstärkt antifeministische Entwicklungen und Angriffe auf Gleichstellung und Schutzräume“, erklärte Nina DeGeorge, Mitarbeiterin des Frauennotrufs Speyer und Versammlungsleiterin der Demonstration. „Umso wichtiger ist es, öffentlich sichtbar zu machen: Sexualisierte Gewalt ist kein privates Problem einzelner Menschen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Dagegen wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen.“
Auch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und Ansgar Parzich, Vorstandssprecher der Speyerer Grünen, sprachen zu den Anwesenden: „Sexualisierte Gewalt geht uns alle an“, so Ansgar, „[…] und es ist insbesondere die Verantwortung von uns Männern, weil ein patriarchales System, das über Jahrhunderte errichtet wurde, auch durch Männer verändert werden muss.“
Im Anschluss an die Redebeiträge zog die Demonstration durch die Maximilianstraße. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Picknick im Domgarten.























